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Aktiv Plus Stroossen: Schritt für Schritt zu neuen Begegnungen

By NewsNo Comments

Dreimal in der Woche, morgens ab 9 Uhr, füllt sich der Parkplatz am Fräiheetsbam.

 

Hier treffen sich die Wanderinnen und Wanderer des Clubs Aktiv Plus Stroossen. Schon vor dem Losgehen wird gelacht, man reicht sich die Hände und begrüßt sich auf Portugiesisch, Französisch oder Luxemburgisch. Viele Mitglieder haben portugiesische Wurzeln. Die Gruppe ist über die Jahre zu einem festen Treffpunkt geworden, an dem Begegnung und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

 

Gut zu Fuß und in guter Gesellschaft

Ganz egal, ob Sonne oder Regen: Man schlüpft in die Wanderschuhe und entscheidet sich für die Strecke, die am besten zur eigenen Tagesform passt – ob gemütliche Runde, zügigeres Gehen oder sportlicher Marsch. Was zählt, ist die Freude an der Bewegung und der gemeinsame Start in den Tag.

 

Zurück am Ausgangspunkt freut man sich auf eine Tasse Kaffee oder Tee. Man tauscht Neuigkeiten aus, scherzt und bespricht, was als Nächstes ansteht. Ein vertrauter und liebgewonnener Moment für alle.

 

Zusammenkommen und Traditionen teilen

Das Miteinander reicht über die Wanderwege hinaus.

 

Die Gruppe organisiert regelmäßig Aktionen für alle. Zweimal im Jahr wird bei der Hütte am Fräiheetsbam gegrillt. Beim Sardinenfest werden portugiesische Traditionen geteilt, und zum Fest des heiligen Martin trifft man sich zum Magusto – mit gegrillten Kastanien, selbst gemachten Salaten und Kuchen.

 

Kleine Rituale im Alltag

Im Laufe der Zeit haben sich eigene Gewohnheiten eingespielt. Gartenfans tauschen untereinander Saatgut aus, eine Dame bringt regelmäßig frisch gebackene Wäffelcher mit und Rezepte machen die Runde. Es sind diese einfachen Gesten, die den Zusammenhalt ausmachen.

 

Über die Wanderwege hinaus

Die Gruppe nimmt auch an sozialen Initiativen teil, etwa beim Relais pour la Vie. So lebt der Zusammenhalt auch außerhalb der Wanderungen weiter.

 

Eigenständig und doch fest verbunden

Einmal im Monat kommen die Wanderfreunde in den Räumen von Aktiv Plus Stroossen zusammen. Sie tauschen Ideen aus, schauen auf die letzten Wochen zurück und planen neue Vorhaben. Das zeigt, wie eigenständig die Gruppe organisiert ist, während die Bindung zum Club eng bleibt.

 

So ist die Gruppe über die Jahre zu einem offenen Ort geworden, an dem Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammenkommen. Sie teilen ihre Sprachen, ihre Kultur und schlicht die Zeit miteinander. Man kommt, um fit zu bleiben, und bleibt wegen der Begegnungen, der Freundschaften und der vielen gemeinsamen Erlebnisse.

 

20 Jahre gemeinsamen Weges

Im Juli 2026 feierte die Wandergruppe von Aktiv Plus Stroossen ihr 20-jähriges Bestehen am Fräiheetsbam. Unter den Gästen waren auch Nico Pundel, Bürgermeister von Strassen, und Betty Welter-Gaul, Schöffin für Seniorenfragen.

 

Die Feier bot den Rahmen, um an die Anfänge zu erinnern und den Gründungsmitgliedern zu danken: Danielle Knaff und Delfina Beiraõ sowie Leonel und Rosa Marques Ferreira, Manuel und São Cardoso sowie Eduardo und Helena Marques haben die Gruppe von Beginn an geprägt.

 

Ein Dank ging auch an die Gemeinde Strassen sowie an Aktiv Plus Stroossen für die stetige Unterstützung, die diesen Weg über zwei Jahrzehnte hinweg möglich gemacht hat.

Über die Club Aktiv Plus
Das Netzwerk der 23 Club Aktiv Plus in Luxemburg ist eine Initiative des Familienministeriums, umgesetzt in Zusammenarbeit mit 11 Trägern und 86 Gemeinden. Ziel ist es, aktives Altern zu fördern und die soziale Teilhabe vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand zu stärken.

 

 

INFOKASTEN

Lust aufs Mitwandern?

Einfach die Schuhe schnüren und vorbeikommen.

 

Aktiv Plus Stroossen

203, route d’Arlon

Die aktuellen Termine der Wandergruppe stehen in der Broschüre des Clubs.

Ein Abend wie ein Kurzurlaub – Ein Hauch von Havanna im Club Haus am Becheler

By NewsNo Comments

Manche Sommerabende bleiben in Erinnerung. Dieser gehört dazu.

Für ein paar Stunden zieht kubanisches Flair in den Park des Club Haus am Becheler ein. Mit „Summer am Park“ geht die musikalische Eventreihe bereits in ihr drittes Jahr. Was klein begonnen hat, wächst kontinuierlich und etabliert sich zunehmend als fester Bestandteil des Sommerprogramms der Walferdinger Gemeinde. Die Abläufe sind routinierter geworden, das Team ist eingespielt. Die Parkanlage mit ihren Bäumen, dem Bouleplatz, der Terrasse und der Bar bietet den idealen Rahmen für diese besonderen Open-Air-Konzerte.

 

Unter freiem Himmel

Im Mittelpunkt des Abends steht die Band Cubañol. Ramiro Pupo González und sein Ensemble bringen die Vielfalt lateinamerikanischer Musik auf die Bühne und verbinden bekannte Titel mit eigenen Kompositionen.

 

Begleitet von Querflöte, Gitarre, Keyboard, Posaune, Congas und Gesang wechseln sich Boleros mit temperamentvollen Rumbas, Guarachas und Cha-Cha-Chas ab. Da still sitzen zu bleiben, fällt schwer.

 

Mit den ersten Takten verändert sich denn auch die Stimmung: Füße wippen im Takt, Köpfe nicken zur Musik. Es beginnt mit einzelnen Tänzerinnen und Tänzern – im Laufe des Abends werden es immer mehr.

 

Mit Herzblut dabei

An der Kasse verkauft eine ehemalige Wirtin Getränkebons. Das Kartenlesegerät streikt zwar gelegentlich, doch am Ende funktioniert alles. Hinter der Bar, untergebracht in einer Bude der Gemeinde, schenken zwei freiwillige HelferInnen Getränke aus.

 

„Wir machen das gerne“, sagt eine von ihnen und steckt einen Strohhalm in den Cocktail.

Die Tische sind voll. Clubmitglieder, Nachbarinnen und Nachbarn, Familien mit Kindern sowie Großeltern mit ihren Enkeln sitzen zusammen. Es gibt die leiseren und die ausgelasseneren Tische, an denen gelacht, erzählt und diskutiert wird. Andere beobachten das Geschehen lieber etwas abseits des Trubels. Auch als Zaungast lässt sich die besondere Atmosphäre genießen.

 

Wedges als Geheimtipp

Das Essen kommt direkt aus der Clubküche. À la carte und schön angerichtet.

 

„Ich bin wegen der Wedges hier“, erzählt eine Besucherin lachend. „Meine Freundin meinte, ich müsse sie unbedingt probieren.“

Mitten durch die Tische jonglieren Thomas, Christine, Céleste und Annick, die hauptberuflich im Club tätig sind, mit Tellern und Getränken. Immer wieder verschwinden sie in der Küche, wo Danielle die Bestellungen abarbeitet.

 

Zwischen Service, Getränken und Musik bleibt immer wieder Zeit für ein kurzes Gespräch, ein Lachen oder ein freundliches Hallo.

 

„Ich kenne viele Gesichter noch gar nicht“, sagt Thomas, Direktionsbeauftragter des Clubs. „Die Konzertreihe spricht sich herum. Für uns ist es wichtig, den Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie Geselligkeit erleben können. Deshalb sind die Konzerte auch kostenlos. Niemand soll ausgeschlossen werden. Und ich muss sagen: Bei all den lachenden und strahlenden Gesichtern geht mir das Herz auf.“

 

Ein besonderer Moment

Ein Augenblick bleibt in Erinnerung: Céleste aus dem Service stellt ihr Tablett ab, greift zur Ukulele und spielt und singt gemeinsam mit der Band. Für einige Minuten wird sie Teil des musikalischen Programms.

 

Danach übernimmt wieder das Ensemble. Die MusikerInnen zählen längst zu den vertrauten Gästen im Club Haus am Becheler.

 

Ein Stück vom Glück

Schließlich erklingt das letzte Lied. Die letzten Gäste tanzen, die Gespräche werden ruhiger.

 

Es sind solche Momente, die zeigen, dass es manchmal keine weite Reise braucht, um ein Stück Lebensfreude zu finden. Ein lauer Sommerabend, ein motiviertes Team, engagierte Freiwillige und Musik genügen. Dann wird ein Park für einige Stunden zur schönsten Bühne des Sommers.


Über die Club Aktiv Plus
Das Netzwerk der 23 Club Aktiv Plus in Luxemburg ist eine Initiative des Familienministeriums, umgesetzt in Zusammenarbeit mit 11 Trägern und 86 Gemeinden. Ziel ist es, aktives Altern zu fördern und die soziale Teilhabe vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand zu stärken

 

INFOBOX

Summer am Park

Nächstes Event:

Karaoke-Abend

Dienstag, 4 August 2026

Ab 18h00

Eintritt frei

Getränke & Essen gegen Gebühr

Organisation: Club Haus am Becheler

 

Club Haus am Becheler

15 A, Am Becheler  

L-7213 Bereldange

(+352) 33 40 10 1

becheler@clubhaiser.lu

www.clubhaiser.lu

Club Haus am Brill: Von Butterblumen, Seerosen, ganz viel Leidenschaft und Gemeinschaft

By NewsNo Comments

Eine leere Wand wurde zur Galerie: 44 Kunstwerke aus den vier Mal- und Zeichengruppen des Club Haus am Brill in Mamer erzählen von Blumen, Begegnungen und der Freude, gemeinsam etwas Bleibendes zu schaffen.

 

Wie alles begann

Am Anfang war da nur eine kahle Fläche im Treppenhaus. Und eine Idee von Kursleiterin Asun Parrilla, der Direktionsbeauftragten Carole Becker und Danièle Leyder vom Club-Team.

 

Sechs Monate später wurde das Ergebnis dieser Idee im Rahmen einer Vernissage enthüllt. Die Vision ist zu einem gemeinsamen Kunstprojekt herangewachsen: 44 kleinformatige Werke von 33 Künstler·innen schmücken nun den Aufgang des ehemaligen Schulgebäudes, in dem der Club zu Hause ist. Was zuvor eine triste Wand war, ist heute eine lebendige Galerie.

 

Sechs Monate voller Kreativität

Die Werke entstanden Woche für Woche in den Mal- und Zeichengruppen. Schritt für Schritt wuchsen die Bilder – wie Pflanzen bis zur vollen Blüte. Geleitet wurden die Ateliers von Asun. Mit viel Gespür für Kunst und für Menschen begleitete sie die Gruppen und bot den Raum, in dem die Teilnehmenden wachsen konnten wie ihre Werke.

 

Ob in Acryl, Bleistift, Pastell oder Aquarell – die Vielfalt an Techniken macht die neue Galerie erst richtig lebendig. An der Wand blühen nun Butterblumen, Seerosen, Tulpen und Veilchen; daneben wachsen Kakteen, leuchten Trauben oder Blätter scheinen sich in der Sonne zu bewegen. Jedes Werk erzählt seine eigene kleine Geschichte – und einige davon wurden während der Vernissage geteilt.

 

Geschichten hinter den Rahmen

Da ist zum Beispiel die Geschichte der Tulpe, die eigentlich schon am Verwelken war und den Kopf hängen ließ: „Trotzdem habe ich sie fotografiert und sie wurde zur Vorlage für mein Bild.“ Jetzt ist die Tulpe für immer festgehalten und wird nie vollständig verblühen.

 

Daneben zieht ein Maiskolben die Blicke auf sich, dessen Motiv bei einem Spaziergang entdeckt wurde: „Ich bin kein Blumenmensch, aber Pflanzen an sich faszinieren mich einfach“, hieß es dazu von der Künstlerin.

 

Gemeinsam entsteht etwas Besonderes

Die Bilder sind zart oder kräftig, farbenfroh oder zurückhaltend, laut oder leise. Jedes trägt eine eigene Handschrift.

 

Sie spiegeln die Club-Gemeinschaft wider: Frauen und Männer unterschiedlicher Generationen haben Seite an Seite gemalt. Unter den Kreativen finden sich Teilnehmende, die den Kursen von Asun seit vielen Jahren verbunden sind, ebenso wie neue Gesichter.

 

Natürlich gab es unterwegs auch Momente des Grübelns. „Wie zeichne ich das nur?“, mag sich mancher vor dem leeren Blatt gefragt haben. „Ich habe noch nie Wasser gemalt …“ oder „Ich komme aus dem Abstrakten, das Figurative fordert mich sehr heraus.“ Doch genau diese Herausforderungen gehören zum kreativen Prozess.

 

Dass aus einer ersten Idee ein bleibendes Gesamtkunstwerk entstanden ist, ist vielen helfenden Händen zu verdanken: Neben den Kunstschaffenden zog der pensionierte Buchbindermeister Fons Hirtz einen Teil der Werke auf Trägerplatten auf. Max Berens, Ingenieur des technischen Dienstes der Gemeinde, koordinierte anschließend gemeinsam mit einer Fachfirma die Anbringung der Bilder, die diese Galerie heute zum Leben erwecken.

 

So wurde aus vielen individuellen Beiträgen ein gemeinsames Werk – vielfältig und bunt.

 

Mehr als eine Ausstellung

Mit der Enthüllung der Bilder endet das Projekt nicht – es beginnt ein neuer Abschnitt. Die Werke begleiten von nun an die Besucher×innen des Hauses und schenken ihnen bei jedem Gang durch das Treppenhaus neue, inspirierende Blickwinkel.

 

Das verbindende Gefühl des Projekts fasst eine Stimme aus der Gruppe perfekt zusammen: „Dieses Mal war es ganz besonders. Eigentlich kennen wir uns aus den einzelnen Kursen gar nicht. Dank dieses Projekts haben wir uns heute alle getroffen.“

 

Genau das macht den Club Aktiv Plus Am Brill aus: Menschen zusammenbringen, Kreativität fördern und Momente schaffen, die bleiben.


Über die Club Aktiv Plus
Das Netzwerk der 23 Club Aktiv Plus in Luxemburg ist eine Initiative des Familienministeriums, umgesetzt in Zusammenarbeit mit 11 Trägern und 86 Gemeinden. Ziel ist es, aktives Altern zu fördern und die soziale Teilhabe vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand zu stärken

 

geroRESEARCH: Wie Menschen in Luxemburg ihren Ruhestand erleben

By NewsNo Comments

Freiheit, neue Projekte, aber auch das Risiko von Orientierungslosigkeit oder sozialem Rückzug: Wie erleben Menschen die Zeit nach dem Berufsleben in Luxemburg?

 

Die Abteilung geroRESEARCH von GERO – Kompetenzzenter fir den Alter hat mit Unterstützung des Familienministeriums untersucht, wie Menschen nach dem Berufsleben diesen neuen Lebensabschnitt tatsächlich wahrnehmen und gestalten.

 

Eine Studie mit den Stimmen der Betroffenen

Die Untersuchung kombiniert eine quantitative Befragung von 400 Personen mit qualitativen Fokusgruppen. Dabei nahmen auch mehrere Kundinnen und Kunden des Club Aktiv Plus Mosaïque in Esch-sur-Alzette an einem Austausch teil und berichteten von ihren Erfahrungen im Ruhestand.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Freiheit und Selbstbestimmung: Für die Mehrheit bedeutet der Ruhestand vor allem mehr Freiheit und die Möglichkeit, die eigene Zeit selbst zu gestalten. 66 % der Befragten geben an, dass ihre Erwartungen erfüllt wurden.
  • Ein schrittweiser Übergang: Nach einer anfänglichen „Honeymoon-Phase“ findet die Mehrheit nach und nach ein neues Gleichgewicht. Gewohnheiten und insbesondere eine feste Morgenroutine wirken dabei stabilisierend.
  • Schlüssel zum Wohlbefinden: Freude, körperliche und mentale Gesundheit sowie soziale Kontakte zählen zu den wichtigsten Faktoren für einen gelungenen Ruhestand.

Wenn der Übergang schwieriger wird

Obwohl der Ruhestand insgesamt positiv erlebt wird, verläuft dieser Lebensabschnitt nicht für alle gleich. Verwitwung, Trennungen, gesundheitliche Probleme, soziale Isolation oder das Gefühl, keinen Platz mehr in der Gesellschaft zu haben, können den Übergang erschweren.

 

Eine Lebensphase voller Möglichkeiten

Trotz dieser Herausforderungen fällt die Bilanz überwiegend positiv aus. Für viele ist der Ruhestand eine Zeit neuer Freiheiten, die Raum für Interessen, ehrenamtliches Engagement und mehr Zeit mit Familie und Freunden bietet.

 

Die Studie erinnert zudem daran, wie wichtig Rahmenbedingungen sind, die es Menschen ermöglichen, auch im Alter aktiv, selbstbestimmt und gesellschaftlich eingebunden zu bleiben.

 

Hinweis: Die vollständige Studie ist nur auf Französisch verfügbar.


Über die Club Aktiv Plus
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SIMPA: eine wichtige Anlaufstelle für ältere Menschen, Angehörige und Dienstleister

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Haben Sie eine Frage zu Dienstleistungen für ältere Menschen in Luxemburg? Haben Sie ein Anliegen oder möchten Sie einfach neutrale und verlässliche Informationen erhalten?

 

Der Nationale Dienst für Information und Mediation im Bereich der Dienstleistungen für ältere Menschen (SIMPA) steht Ihnen zur Seite. Er ist eine Anlaufstelle für ältere Menschen, ihre Angehörigen sowie die Trägerorganisationen der vom Familienministerium genehmigten Dienstleistungen für ältere Menschen.

 

Benötigen Sie Informationen oder Beratung?

Das Seniorentelefon (+352) 247 86 000) des SIMPA beantwortet Ihre Fragen zu Dienstleistungen für ältere Menschen, wie Mobile Haushaltshilfe und Pflege, Betreutes Wohnen, Wohnstrukturen, Essen auf Rädern, Telealarm, Aktivitäten für Senioren und Seniorinnen oder Club Aktiv Plus. Die Beraterinnen und Berater informieren Sie und helfen Ihnen dabei, die für Ihre Situation passenden Lösungen zu finden.

 

Gibt es eine Meinungsverschiedenheit zu klären?

Der SIMPA bietet zudem einen Mediationsdienst an. Die Mediation kann dabei helfen, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden. Ziel ist es, den Dialog wiederherzustellen und eine offene sowie konstruktive Kommunikation zu fördern.

 

Mit seinen Informations- und Mediationsaufgaben trägt der SIMPA zu einem besseren gegenseitigen Verständnis bei und fördert die Qualität der Dienstleistungen für ältere Menschen in Luxemburg.

 


Über die Club Aktiv Plus
Das Netzwerk der 23 Club Aktiv Plus in Luxemburg ist eine Initiative des Familienministeriums, umgesetzt in Zusammenarbeit mit 11 Trägern und 86 Gemeinden. Ziel ist es, aktives Altern zu fördern und die soziale Teilhabe vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand zu stärken.

INFOBOX

Seniorentelefon

Tel: (+352) 247 86 000

Montag-Freitag: 8h30 à 12h30

 

Adresse

SIMPA

11, rue Robert Stumper

L-2557 Luxembourg

info@simpa.lu

www.simpa.lu

 

 

Gemeinsam gegen Isolation: Die Rolle der Gemeinden und Träger der Club Aktiv Plus

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Die Club Aktiv Plus engagieren sich täglich dafür, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und ein aktives Altern in Luxemburg zu fördern – sowohl vor als auch während des Ruhestands.

 

Damit diese Prävention von Isolation die volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine enge Zusammenarbeit aller Akteure unerlässlich: Vom Familienministerium, das die Clubs ins Leben gerufen hat, bis hin zur täglichen Arbeit der Teams vor Ort – jedes Glied ist von zentraler Bedeutung.

 

Informieren Sie sich hier über die Aufgaben der Gemeinden und der Träger, die aktiv zum Erfolg der 23 Clubs beitragen.

 

Jetzt tiefer eintauchen und das Netzwerk für ein gutes Altern in Luxemburg kennenlernen!

 

 


Über die Club Aktiv Plus
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Eine vollständige Liste aller vom Familienministerium zugelassenen Dienste für ältere Menschen finden Sie auf www.infosenior.lu.

 

 

Die Sommerfeste der Club Aktiv Plus auf einen Blick

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Was gibt es Schöneres, als einen Club Aktiv Plus in entspannter Atmosphäre (neu) zu entdecken – bei kühlen Getränken, Grill, Animationen und vor allem im Austausch mit den Teams und Teilnehmenden, die die Clubs täglich mit Leben füllen?

 

Entdecken Sie hier die nächsten Termine der Sommerfeste der Clubs und kommen Sie zahlreich vorbei! Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.

 

Club-Sommerfeste 2026

 

 


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Help-Projekt CAPy mit dem Preis für digitale Inklusion 2026 ausgezeichnet

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Wie bereits 2025 wurde auch in diesem Jahr ein Projekt der Club Aktiv Plus mit dem Preis für digitale Inklusion ausgezeichnet: CAPy, eine App, die Menschen der Generation 50+ den Zugang zu Informationen, Aktivitäten und Angeboten der Club Aktiv Plus erleichtern soll.

 

Hinter CAPy stehen die fünf Club Aktiv Plus von Help. Der Club An der Loupescht aus Junglinster hat den Preis Ende Mai 2026 stellvertretend entgegengenommen. Die Help-Clubs sind Teil des landesweiten Netzwerks der 23 Club Aktiv Plus in Luxemburg. Langfristig soll die App auch den übrigen Clubs dieses Netzwerks zur Verfügung stehen.

 

Nationale Anerkennung

Seit 2022 würdigt der Preis für digitale Inklusion des Ministeriums für Digitalisierung Projekte, die den Zugang zur digitalen Welt verbessern. In diesem Jahr wurden fünf Initiativen ausgezeichnet.

 

 

Eine App mit Mehrwert

CAPy wird unter anderem folgende Funktionen bieten:

  • das Aktivitätsprogramm der Club Aktiv Plus einsehen
  • aktuelle Informationen und Neuigkeiten der Clubs entdecken
  • sich online für Aktivitäten anmelden
  • den Club einfach kontaktieren

Das Projekt wird vom Ministerium für Digitalisierung gefördert und läuft von Juli 2026 bis Juni 2027. Bis dahin soll die App fertig sein.

 

Interessierte Erwachsene ab 50 gestalten mit

Die künftigen Nutzerinnen und Nutzer werden von Anfang an in die Entwicklung einbezogen. In Fokusgruppen bringen Menschen ab 50 Jahren ihre Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse ein. So entsteht eine App, die sich an ihrem Alltag orientiert und einfach zu nutzen ist.

 

Mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Angeboten

CAPy soll nicht nur praktische Informationen bereitstellen, sondern auch die digitale Selbstständigkeit von Menschen ab 50 Jahren fördern. Ziel ist es, Vertrauen im Umgang mit digitalen Technologien aufzubauen und den Einstieg in weitere digitale Dienste des Alltags zu erleichtern.

 


Über die Club Aktiv Plus
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Hätten Sie’s gewusst?

Der Name CAPy ist vom Capybara inspiriert, einem Tier, das für sein ruhiges, soziales und zugängliches Wesen bekannt ist. Zugleich steht „CAP“ für Club Aktiv Plus – eine Kombination, die den Charakter des Projekts treffend widerspiegelt.

 

Preis für digitale Inklusion

Le 8ᵉ Forum interdisciplinaire sur l’inclusion numérique met la langue au coeur de la transformation numérique (gouvernement.lu)

Sommeredition 2026 der ClubPages erschienen

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Mit der Sommerausgabe 2026 der ClubPages präsentieren sich die Club Aktiv Plus frisch und voller Leichtigkeit.

 

Wenn der Sommer den Takt vorgibt, bekommen viele Aktivitäten eine ganz eigene Note: Ausflüge ins Freie, Momente der Entdeckung sowie Augenblicke der Entspannung prägen das Programm.

 

Der Kalender ist vielleicht etwas luftiger als sonst, lässt dafür aber umso mehr Raum für das, was wirklich zählt: Begegnungen, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Zwischen Bewegung, Natur und Gemeinschaft zeigt sich, wie wunderbar abwechslungsreich die sonnige Jahreszeit sein kann.

 

Viel Freude beim Lesen der Sommer‑ClubPages.

 


Über die Club Aktiv Plus
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Wie ein Clubprogramm entsteht

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Mehrmals im Jahr erscheint in jedem der 23 Club Aktiv Plus eine neue Broschüre – prall gefüllt mit Aktivitäten und Ideen für ein gutes Altern. Doch wie entsteht ein solches Programm? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir Georges Andrade vom Club A Bosselesch getroffen. Während er konzentriert bunte Schmucksteine für ein Diamond‑Painting sortiert, beschreibt der Direktionsbeauftragte aus Monnerich den Entstehungsprozess seiner Clubbroschüre.

 

Ideen sammeln, prüfen und weiterdenken

Im Club „A Bosselesch“ hat jede und jeder im Team sein Spezialgebiet.

 

Angie

Fatima

Georges

Carole

 

Angie ist die Expertin für Tagesausflüge. Sie sammelt Ideen, durchforstet das Internet, greift Vorschläge der Teilnehmenden auf und entwickelt konkrete Angebote.

 

Sie weiß, welche Aktivitäten sich für welche Jahreszeit eignen, wann sich eine Zusammenarbeit mit einem anderen Club anbietet, und welche Fragen geklärt werden müssen: Wie viele Personen können teilnehmen? Was kostet es? Wann ist Abfahrt?

 

DIE VORBEREITUNG DER CLUBBROSCHÜRE BLEIBT FÜR VIELE UNSICHTBAR. UND GENAU SO SOLL ES SEIN. WICHTIG IST, DASS DIE BROSCHÜRE INSPIRIERT, AUSWAHL BIETET UND ZUM MITMACHEN EINLÄDT. DIESE PROGRAMME SIND ABER NICHT NUR EINE ABFOLGE VON AKTIVITÄTEN. SIE FÖRDERN SOZIALEN AUSTAUSCH, STÄRKEN GEMEINSCHAFT UND TRAGEN ZUR VORBEUGUNG VON VEREINSAMUNG BEI.

 

Für den kreativen Bereich ist Fatima zuständig. Schmuck herstellen, Seifen gießen, Makramee knüpfen – sie sucht stets nach neuen Trends und prüft, was im Club umsetzbar ist. Sie organisiert Materialien und stimmt sich mit externen Kursleitenden ab.

 

Kann wieder ein Stickatelier angeboten werden? Passt der Samstag um 15 Uhr? Einige der entstandenen Werke finden später ihren Platz zum Verkauf auf einer Etagere im Club: liebevoll gestaltete Stücke, versehen mit ansprechenden Etiketten – entstanden im Kreativatelier „A Bosselesch“.

 

Georges koordiniert die Clubbroschüre und plant zudem die Sportangebote und Reisen. Im Frühling ging es nach Holland – eine Reise in Zusammenarbeit mit dem Club Strassen, der auch die Organisation übernahm.

 

Im Herbst steht Spanien auf dem Programm, diesmal unter der Verantwortung des Clubs „A Bosselesch“. Welches Hotel kommt infrage? Welche Aktivitäten werden angeboten? Wie viele Zimmer können zu welchem Preis gebucht werden? Unterstützt wird Georges bei der Planung von einer ehemaligen Mitarbeiterin aus einem Reisebüro – ein echter Glücksfall, wie er erzählt.

 

Ein stabiles Fundament und Raum für Neues

Wie in jedem Club gibt es auch in Monnerich Aktivitäten, die fest zum Alltag gehören. Sie bilden das Gerüst des Programms, geben Orientierung und Verlässlichkeit. Die Teilnehmenden kennen sie, viele kommen regelmäßig. Rund um dieses Fundament entsteht Raum für neue Angebote, für Experimente, für aktuelle Themen.

 

„EINE BROSCHÜRE ZU PLANEN, IST KOORDINATIONSARBEIT. WER ÜBERNIMMT WAS UND WANN? IST FÜR UNTERSCHIEDLICHE INTERESSEN UND BEDÜRFNISSE ETWAS DABEI? WELCHE AKTIVITÄTEN WERDEN VON MITARBEITENDEN, FREIWILLIGEN ODER EXTERNEN KURSLEITENDEN GESTALTET? UND WELCHE ZUSÄTZLICHEN ANGEBOTE KÖNNEN DURCH NEUE ANBIETER INS PROGRAMM AUFGENOMMEN WERDEN?“

Georges Andrade, Direktionsbeauftragter im Club „A Bosselesch“

 

Der Weg aufs Papier: Layout und Logistik

Ist das Programm nach mehreren Meetings festgelegt, beginnt die Arbeit an der Broschüre selbst. Zu jeder Aktivität wird ein kurzer zweisprachiger Text verfasst. Passende Bilder werden gesucht, die Innenseiten hausintern gelayoutet. Es folgen Druck und Versand.

 

Nach dem Erscheinen beginnen die Einschreibungen. Carole nimmt sie entgegen, stellt Rechnungen aus und kümmert sich um die Buchhaltung.

 

Und dann beginnt alles von vorn

Kaum ist eine Broschüre erschienen, geht der Blick wieder nach vorne. Im Sommer werden über Winteraktivitäten nachgedacht und über Bastelideen für die Weihnachtszeit.

 

Ein fortlaufender Kreislauf, Jahr für Jahr. Eine echte Teamarbeit.

 


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